AutoRun-Manager -> Autoplay von Laufwerken steuern AutoRun-Manager 2.3 (Anbieter: Wolfgang Wirth - GERMANY)
DD: Sep 2001 - 1,4 MB - Deutsch - Installer (.zip) - Freeware
OS: Windows 95/98/ME
HP: http://toolsandmore.de/Central/Produkte/Software/CD-Utilitys/Autorun-Manager
DL: http://toolsandmore.de/?dl=autorun-manager.zipDie Autorun-Funktion von Windows wird von vielen Anwender noch immer als lästig empfunden.
Dabei wird diese Option stark unterschätzt, denn sie bietet weitaus mehr, als nur den automatischen Start von CDs.
Das Tools&More-Tool Autorun-Manager hilft Ihnen bei der Einstellung dieser Optionen.
HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Explorer
Im genannten Schlüssel findet sich unter anderem der Eintrag NoDriveTypeAutoRun der einen vier Byte
großen Binärwert enthält. Zur Zeit wird davon lediglich das allererste Byte genutzt, die restlichen liegen brach
und sollten Nullen enthalten. Der Wert im besagten ersten Byte stellt eine Bitmaske dar. Jedes Bit darin steht für
einen bestimmten Laufwerkstypen. Ist ein Bit gesetzt, so bedeutet dies für die betreffende Laufwerksklasse,
daß solche Geräte nicht(!) auf Autorun-Anforderungen reagieren sollen – also weder automatisch nach dem
Einlegen des Datenträgers, noch durch Doppelklicken des Laufwerkssymbols. Ist das Bit dagegen
gelöscht, so ist Autorun für die betreffenden Laufwerke zugelassen. Bits und Laufwerkstypen sind folgendermaßen
einanderzugeordnet:
Bit Laufwerkstyp
0 Unbekannt
1 Laufwerk ohne Hauptverzeichnis
2 Diskettenlaufwerk
3 Festplatte
4 Netzlaufwerk
5 CD-ROM-Laufwerk
6 Virtuelles Laufwerk (RAM-Disk)
7 (reserviert)
Leider schweigt sich Microsofts Knowledgebase darüber aus, was man sich unter den Typen der Bits 0 und 1
genau vorzustellen hat. Bit 7 ist für zukünftige Erweiterungen gedacht und daher standardmäßig gesetzt.
Normalerweise enthält die Bitmaske den Wert 95/98h. Das bedeutet in der Praxis, daß Disketten- (Bit 2)
und Netzlaufwerke (Bit 4) für Autorun gesperrt sind – selbst wenn ein entsprechend präparierter Datenträger
vorläge. Sollen Autorun-Aktionen nun beispielsweise auch für Floppies zugelassen werden, so ist einfach
Bit 2 zu löschen. Ausgehend vom Standardwert 95/98h trägt man also statt dessen 91h in das erste Byte
des Eintrags NoDriveTypeAutoRun ein.
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