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freelancer- 01-07-2007
LEBEN :::> Hylozoik - Hylozoismus - Naturphilosophie
Hylozoismus | Hylozoik Hylozoismus (griech. hyle: Holz, Wald (Stoff, Materie); griech.: zoe: Leben) ist die Lehre, die alle Materie als beseelt ansieht oder dass Geist und Materie nie ohne einander existieren können. Der Ausdruck kommt zuerst Ende des 17. Jahrhunderts bei Ralph Cudworth vor. Hylozoisten waren die ionischen Naturphilosophen und später u.a. Giordano Bruno und Denis Diderot. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Begriff oft kritisch von der materialistisch-mechanistischen Philosophie für alle nicht-materialistische, nicht-mechanistische Philosophie gebraucht. Siehe auch Weltseele, Panpsychismus, Vitalismus http://de.wikipedia.org/wiki/Hylozoismus Ionische Naturphilosophie Die Ionische Naturphilosophie hat ihren Ursprung im griechischen Kleinasien, ca. 600-425 v. Chr. und gilt als älteste Form der abendländischen Philosophie und Teil der Vorsokratiker. Streng genommen handelt es sich nicht um eine bestimmte, sondern um eine ganze Familie von Philosophien, die ihre Gemeinsamkeit darin haben, dass sie die Frage nach dem "Sein hinter dem Sein" stellen. Hiervon ausgehend wird ein Urgrund des Seins (griech. arche) angenommen. Dieser wird entweder stofflich begriffen (z. B. das Wasser bei Thales von Milet) oder eher abstrakt (z. B. das apeiron bei Anaximander). Des weiteren werden Kräfte angenommen, die der arche eine Form geben. Wichtige ionische Naturphilosophen sind: Thales von Milet Anaximander Anaximenes Empedokles Anaxagoras Heraklit Pythagoras Letzterer, der erste abendländische Philosoph, der eine eigene Schule bildete. Obwohl nicht in Kleinasien beheimatet, werden außerdem die Atomisten Leukipp und Demokrit ebenfalls zu diesem Kreis gerechnet. siehe auch: Ionische Philosophie http://de.wikipedia.org/wiki/Ionische_Naturphilosophie Anima Mundi | Weltseele Die Anima Mundi (Weltseele) ist ein philosophisches Konzept und steht für die Lebenskraft des Universums. Laut Plato war die Anima Mundi auf die gesamte Natur verteilt (Timaios (Platon)): Die Weltseele ist die Bewegerin der Welt. Sie enthält alles Körperliche und seine Elemente in sich. Sie erkennt alles). Der Focus liegt bei der Bewegung als einem übermechanisch Wirkenden und Organisierenden. Gemäß den Stoikern war sie gar die einzige Kraft, die das Universum am Leben erhält. Im Okkultismus wurde die Anima Mundi unter anderem als Weiterentwicklung der von Plutarch beschriebenen Göttin Isis betrachtet. Künstlerisch wurde die Anima Mundi als nackte Göttin dargestellt, deren Kopf von einem Sternenkranz umgeben war. Auf einem Holzstich aus dem 17. Jahrhundert sieht man sie auf einer Weltkugel, mit einem Fuß im Wasser (Meer) und einem Fuß auf der Erde stehend dargestellt. Die rechte Brust ist mit einem Stern, die Linke mit einer Sonne verziert, das Schamdreieck mit einem Mond. Darstellungen der Anima Mundi finden sich vor allem in alchemistischen Büchern und Grimoires. Die Vorstellung einer Weltseele wurde auch im Pantheismus und Panentheismus entwickelt und wirkte auch in der Hegelschen Lehre vom Weltgeist fort. Anima Mundi ist auch der Titel eines Filmes von Godfrey Reggio, der sich inhaltlich in die Qatsi-Trilogie Koyaanisqatsi, Powaqatsi, Naqoyqatsi einordnet. Kategorien: Religionsphilosophie | Metaphysik | Okkultismus http://de.wikipedia.org/wiki/Weltseele Koyaanisqatsi Koyaanisqatsi ist ein Wort der Sprache des nordamerikanischen Indianerstamms Hopi und bedeutet "Leben im Ungleichgewicht". Koyaanisqatsi heisst auch ein 1983 fertiggestellter Film von Regisseur Godfrey Reggio, produziert von Francis Ford Coppola. Außergewöhnlich ist die Abwesenheit von Worten, der Film (Laufzeit 82 Minuten) besteht nur aus Bildern (Kamera: Ron Fricke) und Musik von Philip Glass. Der Filmwissenschaftler James Monaco erklärte Koyaanisqatsi zu einem der fünf wichtigsten Filme der Gegenwart (seit 1980). Als Inspiratoren des Films werden im Abspann unter anderem die Künstler Georgia O'Keeffe und Guy Debord sowie der Philosoph/Theologe Ivan Illich genannt. Der Film bildet mit seinen Fortsetzungen Powaqqatsi (1988) und Naqoyqatsi (2002) eine Trilogie. http://de.wikipedia.org/wiki/Koyaanisqatsi Naturphilosophie Die Naturphilosophie versucht, die Natur in ihrer Gesamtheit zu deuten und zu erklären. Die Philosophie der Natur ist nicht zu verwechseln mit der Philosophie der Wissenschaften von der Natur, also der Philosophie der Naturwissenschaften. Man kann die Naturphilosophie in die Untersuchung der belebten und der unbelebten Natur unterteilen. http://de.wikipedia.org/wiki/Naturphilosophie http://www.thefreedictionary.com/Hylozoic suchen finden :::> dadada Naturphilosophien urkraft lebenssinn hylozoiks hylozoics hylocoics hylozoism naturphilosofie soul of the world worldsoul hylozoism hylozoist Hylozoist (band) hylozoistic Hylozoists Hylozoists (band)


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