http://de.wikipedia.org/wiki/Subliminal_(Psychologie) Subliminal (Kunstwort aus dem lateinischen sub "unter" und limes "Grenze", deutsch: unterschwellig) ist ein Begriff aus der Psychologie. Er bezeichnet die unterschwellige Darbietung bzw. Wahrnehmung von Reizen. „Unterschwellig“ bedeutet, dass die Schwelle des Bewusstseins nicht überschritten wird, dass also Menschen die ihnen dargebotenen subliminalen Reize nicht bemerken oder sie zumindest nicht diskriminieren (trennen) können, sie sind dem Bewusstsein nicht zugänglich. In der Humanforschung werden subliminale Reize typischerweise durch eine sehr kurze (z. B. tachistoskopische) Darbietungszeit realisiert. Meist werden hierzu visuelle Reize (Bilder) nur für wenige Millisekunden dargeboten und anschließend von einem zweiten Störreiz überlagert, z. B. einer Maske aus zufälligen Punkten. Subliminale Reize können aus verschiedensten Gründen an der Schwelle bewusster Wahrnehmung scheitern, etwa wenn ihre Darbietung zu kurz ist oder das Signal-Rausch-Verhältnis oder der Darbietungszeitpunkt (sakkadische Suppression) ungünstig sind, etwa während Sakkaden (sakkadische Suppresion). Zudem kann die Wahrnehmbarkeit durch die zeitliche oder räumliche Nähe weiterer ablenkender Reize beeinträchtigt sein (Aufmerksamkeit, s. a. attentional blink). http://de.wikipedia.org/wiki/Attentional_blink Unterschwellige Werbung http://de.wikipedia.org/wiki/Unterschwellige_Werbung Iss-Popcorn-trink-Cola-Studie http://de.wikipedia.org/wiki/Iss-Popcorn-trink-Cola-Studie Präattentive Wahrnehmung http://de.wikipedia.org/wiki/Präattentive_Wahrnehmung James Vicary http://de.wikipedia.org/wiki/James_Vicary Vance Packard http://de.wikipedia.org/wiki/Vance_Packard Telepolis: Blinken Dollarzeichen in den Augen einarmiger Banditen? - von Jürgen Buchmüller, 1. März 2007 http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24736/1.html Subliminal (Psychologie)
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterschwellige_Werbung Unterschwellige Werbung (englisch subliminal advertising, sub-threshold advertising) bezeichnet eine Form der Werbung, die auch bei angespannter Aufmerksamkeit nicht bemerkt werden kann (etwa, weil sie aus sehr kurzen, tachistoskopischen optischen Botschaften besteht), der aber unterstellt wird, dass sie nichtsdestoweniger wirkt. In den 1950er Jahren in den USA und Großbritannien, auch in Deutschland diskutiert, z. T. anhand schwindelhafter Versuchsberichte, wurde sie danach als im optischen und akustischen Bereich nachgewiesenermaßen unwirksam fallen gelassen, jedoch nicht vergessen und gehört mittlerweile zu den "Mythen des modernen Alltags". Professionell wird in der Werbewirtschaft geurteilt, "unterschwellige Werbung" sei unwirksam, und wäre dies anders, so werde ihre Verwendung das Gegenteil ihres Zwecks bewirken. Denn sie wäre - falls entdeckt - ein Desaster für den Leumund (die Public Relations) der sie verwendenden Firma. Dies ändert nichts daran, dass etliche Verschwörungstheorien sie als wirksam hinstellen. Literatur Karremans, J. C., Stroebe, W., & Claus, J. (2006): Beyond Vicary's fantasies: The impact of subliminal priming and brand choice. Journal of Experimental Social Psychology (in press) Unterschwellige Werbung