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Anmeldungsdatum: 25.05.2005 Beiträge: 487 Wohnort: Wien
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Verfasst am: Sa. 12-Jan-2008 (12:06) Titel: TEST :::> Manipulierte USB-Sticks vernichten Daten |
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| Zitat: | Warnung vor manipulierten USB-Sticks, die Daten vernichten
http://help.orf.at/?story=7175
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MP3s oder auch Filme kann man bequem in der Hosentasche transportieren. Dumm nur, wenn der Speicherstick angeblich zwei Gigabyte speichern soll, in Wahrheit aber eventuell schon nach der Hälfte oder weniger Schluss ist. Wie das Computermagazin c’t berichtet, sind solche manipulierten USB-Sticks in letzter Zeit vermehrt im Handel aufgetaucht. Ob ein Stick eine Fälschung ist, ist aber nur mit Software-Hilfe herauszufinden.
Fälschungen von USB-Sticks sind an sich nichts Neues. Markenprodukte werden äußerlich möglichst genau nachgebaut, allerdings innen mit billiger, minderwertiger Elektronik bestückt. Die jetzt aufgetauchten manipulierten Sticks arbeiten allerdings anders.
Wie die tückischen Fälschungen funktionieren
Wie, das erklärt c't-Chefredakteur Christian Persson so: "Dem Betriebssystem wird vorgemacht, dass viel mehr Speicher drin ist, als tatsächlich eingebaut ist. Und dazu hat man natürlich technische Mittel gebraucht, man musste also den Controller entsprechend programmieren, dass der diese falschen Angaben macht."
Das Betriebssystem meldet dann beispielsweise zwei Gigabyte freien Speicher – für den hat man ja schließlich auch bezahlt – doch tatsächlich ist womöglich nur ein Gigabyte vorhanden. Was nun passiert, sagt der c't-Chefredakteur, ist, "das erste Gigabyte kann ich verwenden, wenn ich aber versuche, das zweite Gigabyte zu verwenden, dann gehen die Daten verloren. Entweder wird das erste Gigabyte überschrieben, oder die Daten gehen irgendwo hin ins Nirwana, und das Betriebssystem bemerkt es nicht und zeigt den Fehler nicht mal an. Nur wenn ich später meine Daten wieder lesen will, dann sind sie gar nicht mehr drauf.
Betroffenen Marken
Die gefälschten Controller gelangten unbemerkt in die Hüllen verschiedener Handelsmarken. Und oftmals ist es so, dass in den Läden die gleichen Sticks unter verschiedenen Namen verkauft werden. Deshalb ist es auch schwierig, die betroffenen Marken zu bestimmen.
Christian Persson: "Was bei uns aufgefallen ist, sind Platinum-Sticks, dann zuletzt Bluemedia, sowie Tevion, verkauft bei Aldi in Österreich, also bei Hofer, die österreichische Dependance von Aldi. Dann haben uns Leser berichtet über Fehler bei Emtec-Sticks, bei Ampal-Sticks, bei PConKey-Sticks."
Betroffen sind aber längst nicht alle Sticks dieser Marken.
Gratis Softwarehilfe
Ob der eigene Stick eine Fälschung ist, kann man mit Software-Hilfe herausfinden. c’t stellt im Internet ein entsprechendes Programm kostenlos bereit. Wenn man ein faules Ei erwischt hat, kann man es laut Hersteller-Aussage problemlos umtauschen und der c't-Experte ergänzt noch: "Ich sehe auch keine Probleme, wenn man das jetzt nicht merkt, sondern erst viel später unter Umständen, weil der Fehler ja verborgen ist, dann nach Ablauf der ersten sechs Monate der Gewährleistungsfrist so einen Umtausch noch zu erwirken. Zwar ist es so, dass nach Ablauf dieser Frist eigentlich der Kunde beweisen muss, dass der Fehler schon beim Kaufzeitpunkt in der Ware angelegt war, aber das ist ja hier völlig klar und deswegen auch leicht zu belegen."
Das ist freilich nur ein schwacher Trost, wenn wichtige Daten schon in den Tiefen bzw. Untiefen eines USB-Sticks verschwunden sind.
c't-USB-Sticks-Testlink
http://www.heise.de/software/download/h2testw/50539
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