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Techniken um Spam zu vermeiden

 
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Vegeta
Site Admin


Anmeldungsdatum: 04.08.2005
Beiträge: 217

BeitragVerfasst am: Do. 06-Okt-2005 (8:44)    Titel: Techniken um Spam zu vermeiden Antworten mit Zitat

So in diesem Posting stehen ein paar Tips im bezug auf Spamvermeidung, für alle die es interessiert Wink

Spam stellt in heutiger Zeit leider ein ernstzunehmendes Problem dar. Es gibt aber zum Glück einige Möglichkeiten, um sich davor zu schützen oder zumindest das Spamvorkommen so gering wie nur eben möglich zu halten.

Dafür nun ein paar allgemeine Tips und weiter unten auch Links:

Teil I: Allgemeines:

  • Schon beim Anlegen der eMail-Adresse sollte man darauf achten, daß man keinen zu kurzen Aliasnamen wählt.
    Spammer generieren teilweise per Zufallsgenerator kurze Namen und verschicken diese blind an die Provider.
    Auch werden gängige Namen oder Begriffe gerne benutzt um EMailadressen zu erraten und werden in ganzen Wellen von den Spammern verschickt.

    Je einzigartiger eine eMail-Adresse ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit Opfer solcher Spamwellen zu werden.

  • Man sollte mehrere eMailadressen verwenden, mindestens eine öffentliche und eine private. Um so feiner man den Bereich einer einzelnen eMail-Adresse einteilt (z.B. jeweils eine eMail-Adresse für private, geschäftliche Korrespondenz, Newsletter oder Forenbenachrichtigungen etc.) um so einfacher ist es den Spam über Filter zu selektieren und zu löschen.
    Ein weiterer Vorteil ist, daß man auf diese Art wesentlich schneller eine einzelne eMail-Adresse austauschen kann, falls hier das Spamaufkommen drastisch ansteigen sollte.

  • Bei Anmeldungen/Registrierungen etc. sollte man am besten sogenannte Wegwerfadressen benutzen. Da es genug schwarze Schafe gibt, die die so gewonnenen eMailadressen weiter verkaufen.
    Bei öffentlich zugänglichen Adressverzeichnissen (Chats etc.) sollte man sich tunlichst nur mit zuvor angelegten Adressen anmelden.
    Allerdings sollte man sich nicht bei normalen Foren mit solchen Adressen anmelden, da viele Anbieter blacklisted sind.



Falls man irgendwann dann doch Spammails bekommt, sollte man allerdings folgendes beachten, weil sonst die Spamflut noch weiter zunimmt:

  • Spammer benutzen diverse Tricks, die die User zu einer Reaktion verleiten sollen. Damit ist dann sichergestellt, daß die eMail-Adresse existiert und die Spammails gelesen werden und so was macht eine eMail-Adresse gleich sehr viel wertvoller und wird dann mit noch mehr Spam "belohnt".

    Deshalb sollte man niemals auf:
    • Spammails antworten
    • auf keine Links klicken, die in den Mails stehen
    • auch wenn's nichts mit Spam zu tun hat, aber man sollte auch niemals Anhänge von Unbekannten öffnen


    Einige Spammer bedienen sich aber auch sogenannter Webbugs in HTML-Mails. Diese kleinen Bildchen werden in den Mails eingebettet und von dem eMail-Clienten nachgeladen. Der Spammer weiß in solch einen Fall auch, daß die Mail gelesen wurde.
    Es ist deshalb anzuraten das Nachladen von Grafiken im eMail-Clienten abzustellen.




Wer eine eigene Domain und die Möglichkeit viele Adressen und auch Sub-Domains einzurichten hat, muss nicht auf fremde Dienste zurückgreifen und durch deren Domain entsprechend negativ auffallen.


  1. Für öffentliche Bereiche, in denen die Adresse mit jeder Nachricht gesendet wird (Usenet, z.B.), kann man Adressen benutzen, die sich mit der Zeit nach einem für Menschen verständlichen Schema ändern.

    Beispiel:
    usenet2003-Q1@xyz.de
    usenet2003-Q2@xyz.de
    usenet2003-Q3@xyz.de
    usenet2003-Q4@xyz.de
    usenet2004-Q1@xyz.de
    usenet2004-Q2@xyz.de

    Das hat den Vorteil, dass es auch im Jahr 2008 noch möglich ist, den Autor eines archivierten Usenet-Artikels zu erreichen. Notfalls auch nur über seine Domain. Man bricht also nicht alle Brücken hinter sich ab, wie es bei vfkhgdl23@hitandrunmail.tld der Fall wäre.


  2. Speziell für die Anmeldung bei Onlineshops und anderen Firmen, für die zwar eine zuverlässige (ungespamfilterte) Kommunikation benötigt wird, deren Umgang mit Adressdaten aber nicht 100% sicher ist, kann man eine Sub-Domain mit "Catch-All"-Funktion einrichten.
    Catch-All bedeutet, dass alle Mails, die an diese Sub-Domain gehen, in einem Postfach landen, egal, was vor dem @-Zeichen steht.

    Beispiele:
    conrad.de@xyz.de
    volkswagen.de-gewinnspiel@xyz.de
    databecker.de-beschwerde@xyz.de
    softwarehersteller.tld-demodownload@xyz.de


Der Trick dabei ist, dass man anhand des frei wählbaren Namens-Teils im Spam-Fall sofort erkennen kann, wo der Spammer die jeweilige Adresse aufgegriffen, gestohlen oder gekauft hat.
Ich rate aber davon ab, Adressen mit Catch-All-Subdomains in völlig öffentlichen Bereichen zu benutzen, weil dort die Wahrscheinlichkeit zu groß wird, dass die Domain mit zufällig erzeugten Adressen überschwemmt wird. Zur Anmeldung bei Diensten, die zumindest behaupten, Adressen nicht weiterzugeben, (und die man nur zu gerne verlässlich überführen würde) ist die Methode aber nach meiner Erfahrung hervorragend geeignet.



Teil II:
Um Spam zu vermeiden oder zu verringern gibt es verschiedene Angebote im Netz, die hier der Reihe nach genannt werden sollen.
Zum einen gibt es Wegwerfadressen, die nach einer gewissen Anzahl Tage oder Mails automatisch gelöscht werden oder Webfilter, die eingegangene Mails zusätzlich analysieren und Spam- oder auch Virenmails löschen.

Wegwerfadressen
Spamgourmet
DumpMail
Spamoff
Sofort-Mail
myTrashMail
Trash-Mail
TrashMail
Nervmich.net
Safersignup
Spamhole
Spammotel
Centermail
Spambot
Sneakemail


Webfilter
SPAVI - der Spam- und Viren-Killer
0Spam.com
_________________

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