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Seit Windows 2000 kann man ein per Image erstelltes Windows nicht einfach auf eine andere Partition
spielen und als Notfallsystem von dort starten. Hintergrund sind feste Verweise in der Registry,
welche geändert werden müssen. In dem folgenden Artikel stellen wir vor, wie Sie einen Windows-Klon
als Notfall- oder Zweitsystem lauffähig bekommen.
Unerklärbares und dessen Lösung
Unter Windows 98 war die Welt noch in Ordnung. Man konnte anhand der Partitionen genau vorhersagen,
welches Laufwerk welchen Buchstaben bekommt. Mit dem Wissen ließ sich relativ leicht ein bereits
fertig installiertes Windows 98 klonen, auf eine zweite Festplatte oder Partition zurückspielen und
mit einem Bootmanager starten.
Wer Gleiches mit einem System seit Windows 2000 versucht, wird regelmäßig Schiffbruch erleiden.
Dies auch dann, wenn es sich um das gleiche Ausgangssystem handelt. Ein geklontes Windows XP lässt
sich zwar zu Anfang über einen Bootmanager starten, bleibt dann aber mit einer Fehlermeldung hängen.
Hintergrund dieses Fehlverhaltens sind Einträge in der Registry von Windows 2000 ff., mit denen das
Betriebssystem jeder Partition neben einem Buchstaben auch eine eindeutige GUID
(Globally Unique Identifier) vergibt. Unter HKEY_Local_Machine System MountedDevices finden sich
Volume-Angaben und die dazu eindeutige GUID. Vergebene Laufwerksbuchstaben werden
an dieser Stelle dann der jeweiligen GUID einer Partition zugewiesen. Die eigentliche Reihenfolge der
Partitionen hat für Windows 2000 durch diese Verfahrensweise keine Bedeutung.
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